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Zu Neujahr
Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüsst,
doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.
Wilhelm Busch



Happy New Year!
time to address
a new year
deal with the project at hand
yet resolve not to dwell on past
never stop dreaming
even on the last exhale
and
find it in your heart
to forgive
then you will be forgiven in likeness
try
smile,
even when sad
this provokes the inner smile
to surface
take each day
as it’s dealt
and be thankful for the wealth
mother nature doles







Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern
Es war entsetzlich kalt; es schneite, und der Abend dunkelte bereits;
es war der letzte Abend im Jahre, Silversterabend. In dieser Kälte
und in dieser Finsternis ging auf der Strasse ein kleines armes Mädchen
mit blossen Kopfe und nackten Füssen. Es hatte wohl freilich Pantoffel
angehabt, als es von Hause fortging, aber was konnte das helfen!
Es waren sehr grosse Pantoffeln, sie waren früher von seiner Mutter
gebraucht worden, so gross waren sie, und diese hatte die Kleine
verloren, als sie über die Strasse eilte, während zwei Wagen in rasender
Eile vorüberjagten; der eine Pantoffel war nicht wieder aufzufinden
und mit dem anderen machte sich ein Knabe aus dem Staube, welcher
versprach, ihn als Wiege zu benutzen, wenn er einmal Kinder bekäme.
Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten zierlichen Füsschen,
die vor Kälte ganz rot und blau waren. In ihrer alten Schürze trug
sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund hielt sie in der Hand.
Während des ganzen Tages hatte ihr niemand etwas abgekauft,
niemand ein Almosen gereicht. Hungrig und frostig schleppte sich die
arme Kleine weiter und sah schon ganz verzagt und eingeschüchtert aus.
Die Schneeflocken fielen auf ihr langes blondes Haar, das schön gelockt
über ihren Nacken hinabfloss,
aber bei diesem Schmucke weilten ihre
Gedanken wahrlich nicht. Aus allen Fenstern strahlte heller Lichterglanz
und über alle Strassen verbreitete sich der Geruch von köstlichem
Gänsebraten. Es war ja Silvesterabend, und dieser Gedanke erfüllte
alle Sinne des kleinen Mädchens.



In einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas weiter
in die Strasse vorsprang als das andere, kauerte es sich nieder.
Seine kleinen Beinchen hatte es unter sich gezogen, aber es fror nur
noch mehr und wagte es trotzdem nicht, nach Hause zu gehen, da es noch
kein Schächtelchen mit Streichhölzern verkauft, noch keinen Heller
erhalten hatte. Es hätte gewiss vom Vater Schläge bekommen, und kalt war
es zu Hause ja auch; sie hatten das blosse Dach gerade über sich,
und der Wind pfiff schneidend hinein, obgleich Stroh und Lumpen in die
grössten Ritzen gestopft waren. Ach, wie gut musste ein Schwefelhölzchen tun!
Wenn es nur wagen dürfte, eins aus dem Schächtelchen herauszunehmen,
es gegen die Wand zu streichen und die Finger daran zu wärmen!
Endlich zog das Kind eins heraus. Ritsch! wie sprühte es, wie brannte es.
Das Schwefelholz strahlte eine warme helle Flamme aus, wie ein kleines Licht,
als es das Händchen um dasselbe hielt. Es war ein merkwürdiges Licht;
es kam dem kleinen Mädchen vor, als sässe es vor einem grossen eisernen
Ofen mit Messingbeschlägen und Messingverzierungen; das Feuer brannte
so schön und wärmte so wohltuend! Die Kleine streckte schon die Füsse aus,
um auch diese zu wärmen - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand -
sie sass mit einem Stümpchen des ausgebrannten Schwefelholzes in der Hand da.
Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und an der Stelle
der Mauer, auf welche der Schein fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Flor.
Die Kleine sah gerade in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem blendend
weissen Tischtuch und feinem Porzellan gedeckt stand, und köstlich dampfte
die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllte, gebratene Gans darauf. Und was noch
herrlicher war, die Gans sprang aus der Schüssel und watschelte mit Gabel
und Messer im Rücken über den Fussboden hin; gerade die Richtung auf das
arme Mädchen schlug sie ein. Da erlosch das Schwefelholz, und nur die
dicke kalte Mauer war zu sehen.



Sie zündete ein neues an. Da sass die Kleine unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum;
er war noch grösser und weit reicher ausgeputzt als der, den sie am Heiligabend
bei dem reichen Kaufmann durch die Glastür gesehen hatte. Tausende von
Lichtern brannten auf den grünen Zweigen, und bunte Bilder, wie die,
welche in den Ladenfenstern ausgestellt werden, schauten auf sie hernieder,
die Kleine streckte beide Hände nach ihnen in die Höhe - da erlosch das
Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher,
und sie sah jetzt erst, dass es die hellen Sterne waren.
Einer von ihnen fiel herab und zog einen langen Feuerstreifen über den Himmel.
"Jetzt stirbt jemand!" sagte die Kleine, denn die alte Grossmutter, die sie
allein freundlich behandelt hatte, jetzt aber längst tot war, hatte gesagt:
"Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele zu Gott empor!"
Sie strich wieder ein Schwefelholz gegen die Mauer; es warf einen weiten
Lichtschein ringsumher, und im Glanze desselben stand die alte Grossmutter
hell beleuchtet mild und freundlich da.



"Grossmutter!" rief die Kleine, "oh, nimm mich mit dir! Ich weiss, dass du
verschwindest, sobald das Schwefelholz ausgeht, verschwindest, wie der warme
Kachelofen, der köstliche Gänsebraten und der grosse flimmernde Weihnachtsbaum!"
Schnell strich sie den ganzen Rest der Schwefelhölzer an, die sich noch
im Schächtelchen befanden, sie wollte die Grossmutter festhalten; und die
Schwefelhölzer verbreiteten einen solchen Glanz, dass es heller war als am
lichten Tag. So schön, so gross war die Grossmutter nie gewesen;
sie nahm das kleine Mädchen auf ihren Arm, und hoch schwebten sie
empor in Glanz und Freude; Kälte, Hunger und Angst wichen von ihm
- sie war bei Gott.
Aber im Winkel am Hause sass in der kalten Morgenstunde das kleine
Mädchen mit roten Wangen, mit Lächeln um den Mund - tot, erfroren am
letzten Tage des alten Jahres. Der Morgen des neuen Jahres ging über
der kleinen Leiche auf, die mit den Schwefelhölzern, wovon fast
ein Schächtelchen verbrannt war, dasass.
"Sie hat sich wärmen wollen!" sagte man. Niemand wusste, was sie
Schönes gesehen hatte, in welchem Glanze sie mit der alten Grossmutter
zur Neujahrsfreude eingegangen war.
Andersen, Hans Christian (1805-1875)



Gedicht zum neuen Jahr
Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste.
wandeln sich zu Zeiten.
War's nicht so im alten Jahr?
Wird's im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehen und kommen wieder
und kein Mensch wird's wenden.
Johann Peter Hebel
1760 – 1826



Let us all gather round and cheer,
With a drink of wine or an ice cold beer
Perhaps you're like me and don't drink the swill,
Or your like my grandparents who live on pills.
Maybe this world seems harsh at times,
Or its just that most of us just like to whine.
I'd say that this is a great place to be,
It all depends on how we can see.
True we've had bad things in the past,
But we know in our hearts that these will not last.
If we try our best to be simple and pure,
There's nothing our hopes and dreams cannot cure.
So, I don't know the value this is worth,
But lets all try to be happy and heal Mother Earth!





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