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Ich brauche drei Dinge in meinem Leben:
Die Sonne, den Mond und Dich.
Die Sonne für den Tag,
den Mond für die Nacht
und Dich für immer.




WILDER OKTOBER
Der Herbstwind gebärdet sich wie ein Narr:
mit einem Satz sprang er um
von Westen nach Süden
duftet nach Kräutern und tut
als hiesse er Föhn.
Er tanzt mit den gelben Blättern im Park
wirbelnde Piouretten,
er bläht den Fahnen
gewaltige Bäuche,
er nimmt eine Handvoll Wasser vom Brunnenstrahl
und wirft sie mir mitten
in mein Gesicht.
Komm hinaus mit mir
lauf und lass offen dein Haar
dann fühlst du den wühlenden Griff
seiner Hände
und du weisst plötzlich nicht mehr:
ist Frühling - ist Herbst?




Sonne, die durch die Bäume scheint,
Regen, der durch die Bäume weint.
Nebel der sich wie ein Schleier legt,
Wind, der wild über die Felder fegt.
Wie Gold erscheint der Sonne Licht,
wie Tränen, der Regen auf deinem Gesicht:
Wie durch Watte ist's im Nebel zu geh'n,
gespenstisch, unheimlich und trotzdem schön.
Weit ist der Weg, den der Wind gemacht,
hat manches Kind zum Lachen gebracht,
Freunde vom Wind, das sind die Blätter,
sie begleiten ihn bei jedem Wetter.





Out
of the darkness
You'll see who you are
The remnants of beauty
They're not very far
See what you need now
To give you your strength
Beauty in sorrow
Let hearts now lament
Once you see glory
Then you will know
Weeds that were flowers
Once again grow

Hold on to truth
Let it be there
See all God's wisdom
In most fervent prayer
Life is redeeming
That's how it should be
Gathered from ashes
The glory we see
Fragrance upon you
With love that you found
Subtle sweet softness
In life be your crown.



DRACHEN
Die Drachen steigen wieder
Und schwanken mit den Schwänzen
Und brummen stumme Lieder
Zu ihren Geistertänzen.
Von wo der knallende Wind herweht?
Von Bauerngärten schwer!
Jeder Garten prallfäustig voll Blumen steht,
Die Felder sind lustig leer.
Der hohe Himmel ist ausgeräumt,
Wasserblau, ohne Regenunmut.
Eine einzige weisse Wolke schäumt,
Goldhufig, wie ein Ross gebäumt,
Glanzstrudlig durch die Luftflut.




DER PAPIERDRACHEN
Ich segle stolz in blauer Höh'
und lache auf euch nieder.
Wenn ich die Welt von oben seh',
freut mich das Dasein wieder.
Ein ganzes Jahr musst' ich daheim
in einem Winkel liegen.
Nun aber darf ich glücklich sein,
darf fliegen, fliegen, fliegen.
Schöner Drachen
mit dem Federbusch,
flieg in die Lüfte,
husch husch husch!
Grüss mir die Wolken
und den Sonnenstrahl,
doch zupf ich am Schnürchen,
komm herab zu mir ins Tal!


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Über Tips und Anregungen freue ich mich:

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