Regentropfen


Regentropfen, die an Dein Fenster klopfen,
das merke Dir: die sind ein Gruss von mir.
Sonnenstrahlen, die an dein Fenster fallen,
das merke Dir: die sind ein Kuss von mir.
Abends aber dann im hellen Mondschein
komm' ich selbst zu dir und will belohnt sein.
Regentropfen, die an dein Fenster klopfen,
das merke Dir: die sind ein Gruss von mir!
Blumen rot und blau, Vöglein auf der Au'
sagen gemeinsam: Wirklich einsam bist du nie!
Jeder Vogel singt, jede Glocke klingt
nur die eine wunderfeine Melodie:
Regentropfen...

Regenliedchen


Regentropfen klopfen ans Fenster,
in jedem sitzt ein kleines Licht.
Nur wenn du fest die Augen zumachst,
siehst du es nicht.

Das Herbstmännlein


Es war einmal ein kleines Männlein mit einem runden braunen Bauch,
einem bunten Kragen und einem lustigen Zipfelmützchen auf dem Kopf.
Es war schon weit gewandert und wollte viel erzählen von all den
schönen Dingen, die es draussen im Walde und auf der Wiese erlebt hatte
- aber es war ganz alleine.
«Wenn doch auch andere Wichtel hier wären, hei, wie könnte das lustig sein!»
Vom vielen Laufen war das Männlein müde geworden und wollte ein wenig rasten.
Da fand es neben sich auf dem Boden etwas, das so aussah wie eine Wiege.
Von aussen wirkte es wohl etwas stachelig, aber von innen schimmerte es
seidig weiss und sah so gemütlich aus, dass das Männlein gleich hineinhüpfte.
«Das ist der richtige Platz zum Ausruhen», dachte es
und schlief ein.
Es dauerte nicht lange, bis es durch ein unsanftes Rütteln an der
Wiege geweckt wurde. Es traute seinen Augen nicht, als es sah,
dass ringsherum viele solcher kleinen Wichtel standen und freundlich lachten.
War das eine Freude, nun musste das Männlein nicht mehr alleine sein!
Die kleinen Freunde hatten einander viel zu erzählen,
sie tanzten und sangen zusammen.
Von den fröhlichen Klängen wurden auch allerlei Tiere angelockt.
Zuerst kam der Hund, dann schlängelte sich die Schlange heran,
bald gackerte das Hühnchen, sprang das Eichhörnchen,
und schlüpfte das Mäuschen neugierig dazu.
Zu guter Letzt tappte ein grosser Mann herbei.
Der blickte ganz freundlich. Seinen Kopf trug er viel höher
als die anderen Männlein, so konnte er sehen, dass es ganz in der Nähe
eine herrliche Mooslandschaft mit Bäumen und Pilzen gab.
«Kommt mir nach», rief er, «dort drüben können wir alle wohnen.»
Nacheinander machten sich alle Wichtel und Tiere auf den Weg und
richteten sich häuslich ein. Dort fanden sie auch etwas zu essen.
Sie trugen in kleinen Schüsselchen und Henkelkörbchen geriebenes
Mehl von Kastanien und Eicheln herbei und liessen es sich so richtig schmecken.

Fire is now burning
Hearth has special glow
Light within my window
Says I love you so

Light will always lead you
Upon this path of love
No matter what your distance
It's you I'm dreaming of

You fill my heart with beauty
You fill my soul with peace
This touch of warmth reminder
That love will never cease

Always you will find me
Waiting here for you
Within the season's fall of snow
My light for you shines through

Together now forever
No matter where you are
Warmth of love will beckon you
Beyond the moon and stars.

Regentropfen


Regentropfen, Regentropfen,
macht mir einen See
rings um meine Schuh' herum,
grad hier, wo ich steh.
Regentropfen, Regentropfen,
hüpft in meine Mütze,
die dort wie ein Schiffchen
schwimmt mitten in der Pfütze.
Regentropfen, Regentropfen,
wascht mir mein Gesicht,
sonst wäscht es die Mutter mir,
und das mag ich nicht.


Über Tips und Anregungen freue ich mich: