... ja, das ist schön, komm glaub` es mir .....
die Photos meiner Puppenkinder zeigen es Dir.....

Wenn der weisse Flieder wieder blüht....

Wenn der weisse Flieder blüht,
sing´ ich dir mein schönstes Liebeslied!
Immer, immer wieder knie´ ich vor dir nieder,
trink´ mit dir denn Duft von weissen Flieder!
Wenn der weisse Flieder wieder blüht,
küss´ ich deine roten Lippen müd´,
wie im Land der Märchen werden wir ein Pärchen,
wenn der weisse Flieder wieder blüht!

Eine kleine Frühlingsweise
nimmt mein Herz mit auf die Reise
in die schöne weite Welt hinaus.
Dort, wo bunte Blumen blühen,
dort, wo weisse Wolken ziehen,
steht am Waldesrand ein Haus.
Still, ohne Sorgen, friedlich geborgen
liegt dort die Welt im Sonnenschein.
Unter uralten Bäumen lässt es sich träumen
in den goldnen Frühlingstag hinein.
Alle Bienen summen leise,
meine kleine Frühlingsweise.
Bunte Falter flattern hin und her.
Die Natur auf allen Wegen
streut den schönsten Blütensegen
und die Rosen duften süss und schwer.
Doch wie bald ist all diese Pracht entschwunden,
die ein schöner Tag uns im Mai gebracht.
Denn ein kalter Reif hat in nebelgrauen Stunden
alles Grün vernichtet in einer Nacht.
Längst schon
sind verstummt alle Vöglein auf den Zweigen,
auch die Falter tanzen nicht mehr ihren Reigen.
Selbst die alten Bäume hüllen frierend sich in Schweigen,
und den kleinen Blümlein ist so traurig zumut'.
Da ertönt ganz leise weise
meine kleine Frühlingsweise
bis die gold'ne Sonne strahlend lacht.
Und die Blumen blühen wieder,
auch die Wolken ziehen wieder,
und vergessen ist die kalte Nacht.
Freut euch der Jugend, nutzt jede Stunde
wenn euch die Sonne strahlt im Mai.
Sucht die Schönheit im Leben,
steht nicht daneben,
denn der Frühling geht ja doch so schnell vorbei!

Es war einmal ein Finkenhahn
im Wonnemonat Mai,
der schmetterte vom Lindenbaum
sein Liedchen froh und frei.
Und nebenan im Fliederstrauch
da piepte eine 'sie',
und ganz bezaubert wurde er von dieser Melodie!
Da sang der kleine Finkenhahn:
- piep, piep, piep -
Herzliebchen, komm und hör mich an!
- piep, piep, piep -
Da piepte sie: Komm her, mein Schatz,
- piep, piep, piep -
im Fliederstrauch ist auch noch Platz!
- piep, piep, piep .
Da zog der kleine Finkenhahn
hinüber zu der 'sie'
und schnäbelte drei Tage lang
in schönster Harmonie.
Im Anfang tat er sehr verliebt
und wurde gar nicht müd'.
Doch plötzlich fiel ihm auf: Sie piept
ja stets dasselbe Lied!

Da sang der kleine Finkenhahn:
- piep, piep, piep -
ich geh' mal'n bisschen nebenan!
- piep, piep, piep -
Da piepte sie: Das geht nicht, nein!
- piep, piep, piep -
Ich brauch' ein Nest, du ziehst mit ein!
- piep, piep, piep.
Und wie gesagt, so ward getan,
das Nest war bald gebaut.
Der Dompfaff hat den Finkenhahn
höchst feierlich getraut.
Bald sass im Nest ein kleines Volk,
das laut nach Futter schrie.
Herr Finkenhahn sang gar nicht mehr,
holt Futter spät und früh!
Und traurig denkt der Finkenhahn:
- piep, piep, piep -
Die Liebe ist ein leerer Wahn!
- piep, piep, piep -
Drum Finkenhähne merkt es euch:
- piep, piep, piep -
verduftet euch beizeiten gleich!
- piep, piep, piep.

Der Mai ist gekommen,
Die Bäume schlagen aus,
Da bleibe, wer Lust hat,
Mit Sorgen zu Haus!
Wie die Wolken wandern
Am himmlischen Zelt,
So steht auch mir der Sinn
In die weite, weite Welt.
Herr Vater, Frau Mutter,
Dass Gott euch behüt!
Wer weiss, wo in der Ferne
Mein glück mir noch blüht;
Es gibt so manche Strasse,
Da nimmer ich marschiert,
Es gibt so manchen Wein,
Den ich nimmer noch probiert.
Frisch auf drum, frisch auf drum
Im hellen Sonnenstrahl!
Wohl über die Berge,
Wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen,
Die Bäume rauschen all;
Mein Herz ist wie'n Lerche
Und stimmet ein mit Schall.
Und abends im Städtlein,
Da kehr ich durstig ein:
"Herr Wirt, Herr Wirt,
Eine Kanne blanken Wein!
Ergreife die Fiedel,
Du lustger Spielmann du,
Von meinem Schatz das Liedel,
Das sing ich dazu!"
Und find ich keine Herberg,
So lieg ich zur Nacht
Wohl unter blauem Himmel,
Die Sterne halten Wacht;
Im Winde die Linde,
Die rauscht mich ein gemach,
Es küsset in der Früh
Das Morgenrot mich wach.
O Wandern, o Wandern,
Du freie Burschenlust!
Da wehet Gottes Odem
So frisch in die Brust;
Da singet und jauchzet
Das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch so schön,
O du weite, weite Welt

Tips und
Anregungen sende bitte an:

Lass uns einen Maiglöckchenstrauss pflücken !

Zurück zur Startseite geht´s mit einem Blumenstrauss !